Neues vom Förderverein Drucken
icon_TGV_LauenauNeues vom Förderverein St. Markus, Lauenau
Jahreshauptversammlung am 29.02.2020 / Noch keine Klarheit über den Turm

Die 12. Jahreshauptversammlung des Fördervereins fand am 29.02.2020 im Pfarrheim St. Markus statt. Dort gab es einige Wechsel im Vorstand.
Als wichtigster Gesprächspunkt erwies sich - wie im letzten Jahr - die notwendige Reparatur des Glockenturms. Inzwischen bestätigte das Bistum, dass die Fassade in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben muss. In der nächsten Zeit wird es dann Entscheidungen geben, wie weiter vorgegangen wird.
Der Förderverein wird nach und nach auch weitere Renovierungsarbeiten in der Kirche und im Pfarrheim St. Markus finanziell und tatkräftig begleiten.

Mit freundlichen Grüßen
   Karl-Heinz Strecker
       Vorsitzender

(Hinweis: Beitrittserklärungen zum Förderverein sind unter <Downloads><Förderverein Lauenau> abrufbar)

(4/2019) Der Förderverein zum Erhalt der St. Markus-Kirche in Lauenau geht mit einem ungelösten Problem in das Jahr: Was geschieht mit dem reparaturbedürftigen Glockenturm? Die Kosten sind immens, um die undicht gewordene Wetterseite zu schließen, die hölzernen Schalllöcher neu zu verkleiden und Risse in den 57 Jahre alten Betonwänden zu sanieren. Bei Redaktionsschluss stand noch eine Stellungnahme der bischöflichen Baubehörde aus.
So blieben die Anwesenden der Jahresversammlung eher ratlos zurück. Bislang hatte der Vorstand als Alternativen für einen Austausch der fünfteiligen Wabenfenster eine zwei- oder eine vierteilige Gliederung neuer Scheiben vorgelegt. Beides würde Kosten von über 40.000 Euro ausmachen. Die zweiteilige Lösung favorisiert der Vorstand weiterhin; die Vertreterin des Bistums würde dagegen den Beibehalt der bisherigen fünfteiligen Optik bevorzugen. Doch diese Variante verlangt mehr als 60.000 Euro. Zuviel, befand der Vorstand – und teilte dies auch dem Bistum Hildesheim mit. Denn da vermutlich kein bischöflicher Zuschuss zu erwarten ist, müsste die Summe von Förderverein und Pfarrgemeinde selbst aufgebracht werden. Hilfe signalisiert inzwischen der Flecken
Lauenau. Dieser will sich mit 6000 Euro an den Kosten beteiligen.
In der Versammlung kamen zwei weitere Vorschläge auf, die Sanierung kostengünstiger zu gestalten: eine Verkieselung der Wabenkonstruktion oder sogar eine Demontage der Fenster zugunsten einer völligen Schließung der Wetterseite. Darüber will der Vorstand weiter beraten. Zugleich kündigte er an, dass die abschließende Entscheidung in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung getroffen werden soll.
Lauenaus Bürgermeister Wilfried Mundt begründete in einem Grußwort, warum sich die politische Gemeinde zu einer finanziellen Beteiligung trotz Gegenstimmen durchgerungen habe: Schließlich sei Kirche Teil der Gesellschaft. Zudem leiste der Förderverein eine vorbildliche Arbeit. Dass jedoch das Bistum die Gemeinde vor Ort allein lasse, halte er für „bedenklich und schade“. Andere Anwesende äußerten sich in der aufkommenden Diskussion ähnlich.

Der Förderverein mit seinen mehr als 110 Mitgliedern hat im abgelaufenen Jahr seine Rücklagen dank Beiträgen, Spenden und dem Erlös von Veranstaltungen weiter aufstocken können. Zu einem vollen Erfolg wurde das „Markus-Fest“, das Anfang Juli 2018 ganz im Zeichen des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins stand. Bei den monatlichen Öffnungstagen der Kirche zwischen März und Oktober wurden insgesamt über hundert Besucher gezählt. Pfarrer Michael Lerche lobte das Bemühen, St. Markus auch außerhalb der Gottesdienstzeiten stundenweise zugänglich zu machen.
Anfang März hat die neue Besuchersaison begonnen. Wieder wird bis Oktober mindestens an jedem ersten Sonntag im Monat die „HaukeKirche“ mit den Werken des verstorbenen Künstlers stets von 14 bis 16 Uhr geöffnet sein. Außerdem beteiligen sich der Förderverein, die örtliche Josef-Hauke-Ausstellung, das Lauenauer Museum sowie die Eisenbahnfreunde Sünteltalbahn am Internationalen Museumstag, der am Sonntag, 19. Mai, begangen wird. Aus diesem Anlass beginnt um 15 Uhr in St. Markus ein Gitarrenkonzert.

Bernd Althammer