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Katholische Pfarrgemeinde  Maria vom Hl. Rosenkranzicon_Weg_20_02
Lindenallee 3,  31542 Bad Nenndorf

Pfarrer_LercheLiebe Gemeindemitglieder, liebe Leserin, lieber Leser!

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Ihr Pfarrer Michael Lercheicon_pfarrbrief

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(Februar 2020)

Liebe Gemeindemitglieder,


„Ich glaube; hilf meinem Unglauben“
So lautet die Jahreslosung 2020. Es ist ein Satz aus dem Markusevangelium (Kap.9, V.24). Das klingt wie ein Aufschrei! Die Situation ist die Begegnung und das Gespräch zwischen Jesus und einem Vater, der für seinen wohl unheilbar kranken Sohn bittet. Dieser ist seit der Geburt fallsüchtig. Die Menschen damals glaubten, er sei von einem stummen Geist besessen. Doch seitdem Jesus schon so viele Kranke geheilt hat, schöpft der Vater wieder Hoffnung. Er bittet Jesus: „Wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns.“ Jesus antwortet bedeutungsvoll: „Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt.“ Darauf bekennt der Vater seinen Glauben, aber auch seine Zweifel und seine Begrenztheit. „Hilf meinem Unglauben, auch da, wo ich schon glaube.“ Dieser Bitte kann auch ich mich anschließen. Ich meine, es spiegelt auch die Stimmungslage unserer Gemeinde wieder. Da finde ich viel Vertrauen und
Glaube, aber auch das Eingeständnis, vom Ziel des vollkommenen Glaubens noch weit entfernt zu sein. Doch wie definiere ich eigentlich „Glaube“? Ist es das vor Jahrhunderten in Konzilen festgelegte Bekenntnis oder ist es das absolute Vertrauen, dass Gott mich in meinem Leben begleitet und beschützt? Beides gehört wohl zum Glauben, aber damit ist eine Umschreibung noch nicht abgeschlossen. Vieles lässt sich noch ergänzen. Dann gibt es Situationen im Leben, wo Gott ganz fern und unverständlich für mich ist. Solche Krisen gilt es durchzustehen. Wer dann die Barmherzigkeit Jesu wieder erfährt, bekommt neuen Mut, weiter zu vertrauen und auf den Glauben an Jesus zu setzen. Und das auch bei all den Verunsicherungen in dieser Zeit und in unserer Welt. Jesus hat uns zugesagt: „Ich bin bei euch alle Tage.“ Also auch im neuen Jahr 2020!

Ein gesegnetes Neues Jahr voller Hoffnung wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Michael Lerche